Die Familienkäserei Aurora sitzt in Kranenburg am Niederrhein, kurz vor der holländischen Grenze, und verarbeitet seit 1980 ausschließlich Biomilch. Für den Steinpilz-Gouda kommt die Milch von Bioland-Höfen. Sie wird zwar pasteurisiert, aber nicht standardisiert, der Fettgehalt bleibt also so, wie die Kuh ihn gegeben hat. Deshalb schmeckt jede Charge ein bisschen anders, je nachdem, was die Kühe gerade gefressen haben.
Im Teig stecken Steinpilze, Zwiebeln und zweierlei Pfeffer, grüner und schwarzer. Nach vier Wochen auf Fichtenholzbrettern ist er cremig und geschmeidig und schmeckt fein erdig nach Pilz, mit einer leichten Pfeffernote hinten raus. Ich mag ihn auf Bauernbrot mit etwas Chutney, und geschmolzen ist er noch besser. Deshalb steckt er auch im Rezept der Woche.
Er wird mit mikrobiellem Lab hergestellt, ist also vegetarisch. Und nach vier Wochen Reifung ist er von Natur aus laktosefrei. Die Rinde ist ein Kunststoffüberzug, die schneidest du ab.
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