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Kartoffeln waschen, nicht schälen, in etwa 1 cm dicke Spalten schneiden. In Salzwasser 8 Minuten kochen – sie sollen fast gar sein, aber noch Biss haben. Abgießen und ein paar Minuten ausdampfen lassen, sonst spritzt es später in der Pfanne.
Währenddessen den Spitzkohl vierteln, Strunk rausschneiden, quer in fingerbreite Streifen schneiden. Die Möhre in dünne Scheiben.
Öl in einer großen Pfanne richtig heiß werden lassen. Kartoffeln rein, 8–10 Minuten braten und nur gelegentlich wenden, damit sie braun werden statt zu zerfallen. Erst jetzt salzen. Kartoffeln an den Rand schieben oder kurz rausnehmen.
Möhrenscheiben 2 Minuten anbraten, dann den Kohl in die Pfanne. Er fällt erst zusammen wie ein Berg, nach 5 Minuten ist er handzahm. Kümmel dazu, salzen, pfeffern. Der Kohl darf dunkle Röststellen bekommen – da sitzt der Geschmack, also nicht ständig rühren.
Kartoffeln wieder untermischen, halbierte Tomaten dazu, 2 Minuten mitziehen lassen. Wer mag: einen TL Senf mit einem Schuss Sahne verrühren und unterheben, oder stattdessen Briestücke drauflegen, Deckel drauf, Hitze aus, 2 Minuten warten.
Dazu passt eine Scheibe Walnussbrot mit Butter. Reste schmecken am nächsten Tag angebraten fast besser.
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