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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Schwarzwurzeln

Wusstest Du´s schon?

Ursprünglich wurden Schwarzwurzeln nur als Heilpflanze genutzt.

Wo kommt´s her?

Seit dem 17. Jahrhundert werden die auch als Winterspargel bekannten Wurzeln als Gemüse regional unterschiedlich stark angebaut.

Wie sieht´s aus?

Warum immer nur schwarzsehen? – Unter der Schale der langen dünnen schwarzen Wurzeln verbirgt sich ein weißer Kern.

Wie verwende ich´s?

Man kann die Schwarzwurzel wunderbar als Gemüse zubereiten. Dazu werden die Schwarzwurzeln in reichlich Salzwasser mit etwas Essig oder Zitronensaft gekocht. Durch die Säure behalten die geschälten weißen Wurzeln ihre Farbe.

Mit einer Sauce Hollandaise oder Buttersoße serviert schmecken sie in der Tat ähnlich wie Spargel. So kannst Du Dir die Wartezeit auf den richtigen Spargel etwas verkürzen.

Weiß wie Schnee - Nicht zuletzt weil die langen, dünnen Wurzeln nicht leicht zu schälen sind, werden sie leider oft nur selten frisch zubereitet. Mit etwas Übung und ein paar Tipps kann man das Problem aber bei der Wurzel packen.

Was ist drin?

Die Schwarzwurzel ist reich an Mineralien wie Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink, Mangan und Kupfer. Außerdem enthält die Wurzel Vitamine, Bitterstoffe und Asparagin, das für den leichten Spargelgeschmack verantwortlich ist.  Sie ist für Blutbildung, Knochenaufbau und das Herz sehr wertvoll. Sie ist kalorienarm und gleichzeitig appetithemmend und wirkt - wie der Spargel - entwässernd. Eine ideale Kombination für Diäten und Gewichtsreduzierung. Sie soll außerdem den Cholesterinspiegel senken und enthält viel Inulin, das von Diabetikern gut vertragen wird.

Tipp:

Zum Schälen Gummihandschuhe anziehen, denn diese verhindern, dass sich die Hände verfärben und die Finger nicht von dem austretenden, klebrigen Milchsaft der Wurzel verkleben.

Wem das Schälen zu viel Arbeit ist, der kann die Wurzel etwa 20 bis 25 Minuten in mit Essig und Kümmel gewürztem Wasser kochen und anschließend in kaltem Wasser abschrecken. Die Haut der Wurzel lässt sich nun leicht abziehen.

Rohe, geschälte Schwarzwurzeln schneidet man in "mundgerechte" Stücke und gibt sie in eine Schüssel mit Wasser, in das man etwas Mehl einrührt. Dieses verhindert die braune Verfärbung der Schnittstellen, die durch Oxidation des austretenden Milchsafts entsteht. Um die schöne, helle Farbe der Schwarzwurzeln auch beim Kochen zu bewahren, kann man auch das Kochwasser mit etwas Mehl anrühren.